Argumente und Fakten

Zehn Argumente und Fakten zum Windpark Länge von solarcomplex

 

  • Die 7 geplanten Windräder werden ca. 45 Mio. Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr erzeugen, das entspricht bilanziell dem privaten Stromverbrauch von 40.000 Durchschnittsbürgern. So viel wie in Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg zusammen leben. Ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

 

  • Moderne Schwachwindanlagen fürs Binnenland, die solarcomplex planen, erreichen in der Realität an vergleichbaren Standorten über 2.000 Volllaststunden pro Jahr. „Volllaststunden“ sind ein rein statistischer Wert, die echten Betriebsstunden pro Jahr liegen weit höher.

 

  • Im Unterschied zu Norddeutschland kann das Stromnetz in Baden-Württemberg den Windstrom jederzeit aufnehmen, da unser Bundesland seit Jahrzehnten Strom importieren muss. Dieser Trend verstärkt sich durch die beschlossene Abschaltung der Atomkraftwerke. Abgeregelten Windstrom gibt es in Baden-Württemberg nicht.

 

  • Fledermäuse werden durch automatische Abschaltungen geschützt. Die Windräder werden abgeschaltet, wenn der Fledermausflug intensiv ist. Durch den Verzicht auf 1 bis 2 Prozent Ertrag können ca. 80 Prozent der sonst erwarteten Fledermauskollisionen vermieden werden.

 

  • Auf Länge stehen zusammenhängend rund 3.300 Hektar Wald. Davon werden 8,9 Hektar gerodet – davon sind 7,5 ha dauerhaft und 1,4 ha temporär. Das sind weniger als 0,3 Prozent der Waldfläche. Um den Eingriff in den Wald auszugleichen, hat solarcomplex ein umfangreiches Ausgleichskonzept vorgelegt das eine Fülle von Aufforstungs-, Aufwertungs- und Naturschutzmaßnahmen beinhaltet. An den WEA-Standorten entstehen Lichtungen. Der Wald verliert durch diese Eingriffe weder seine Funktion als Lebensraum noch als Wasserspeicher oder Sauerstoffproduzent.

 

  • Die Gefahr eines Waldbrandes ist klein. Nur etwa 100 der 30.000 Windräder haben in den letzten Jahrzehnten in Deutschland gebrannt, die Feuerwehr hatte die Auswirkungen im Griff. Die Gefahr von Waldbränden steigt durch den Klimawandel (häufigere Dürrephasen), nicht durch Windräder.

 

  • Vom Getriebeöl der Anlagen geht kaum eine Gefahr für Grundwasser und Boden aus, dies bildet sich in der überraschend niedrigen Haftpflichtversicherung von Windkraftanlagen ab. Versicherungen rechnen emotionslos. Die Gefahr durch Fahrzeuge in der Bauphase entspricht der durch Holztransporter und Vollernter. Auch diese fahren mit Hunderten Litern Diesel in den Wald.

 

  • Für durch Windkraft gefährdete Vogelarten wie Rotmilan und Wespenbussard entstehen auf der Länge durch die weit vom Waldrand und den Horsten entfernten Windstandorte kaum Gefahren. Alle von den Windkraftgegnern behaupteten Rotmilanhorste waren keine.

 

  • Das Landschaftsbild an der Länge wird durch die beiden Windparks beeinträchtigt. Die Heimat der Menschen zwischen Schwarzwald und Bodensee bleibt dennoch lebenswert und für Touristen attraktiv, weil in den Kreisen Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Konstanz nur wenige Windräder entstehen. In ganz Baden-Württemberg wohl maximal 1.000 von 50.000 WEA in Deutschland.

 

  • Wikipedia zu Infraschall:Unter Infraschall versteht man Schall, dessen Frequenz unterhalb von etwa 16–20 Hz, also unterhalb der menschlichen Hörschwelle liegt. Das menschliche Ohr ist für Infraschall nahezu unempfindlich. Infraschall ist ein überall vorkommender, allgemeiner Bestandteil der natürlichen Umgebung des Menschen, wird aber auch künstlich erzeugt, beispielsweise im Verkehrswesen oder durch technische Geräte.Windkraftanlagen strahlen ein breites Spektrum von Schallemissionen ab, neben Schall im hörbaren Frequenzbereich zählt hierzu auch für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare niederfrequenter Infraschall hinzu. Insgesamt liegt die akustisch wirksame Schallleistung bei wenigen Milliwatt, wobei nur ein geringer Anteil Infraschall ist. Verglichen mit anderen künstlichen Quellen wie Autos oder Flugzeugen geben Windkraftanlagen nur geringe Mengen Infraschall ab. In geringem Maße erzeugen moderne Anlagen mit Pitch-Regelung Infraschall; dieser ist bereits in geringer Entfernung von den Anlagen nicht mehr wahrnehmbar.Diese Entfernung ist deutlich geringer als die Entfernung, die die TA Lärm zwischen Windkraftanlagen und Bebauung festlegt. Bei PKWs liegen die gemessenen Infraschall-Pegel im Innenraum bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h um mehrere Größenordnungen über den an Windkraftanlagen gemessenen Werten.

Der Infraschall ist unabhängig von unterschiedlichen fachlichen Einschätzungen an Länge und Ettenberg durch die meist relativ großen Entfernungen zur Wohnbebauung kein ernsthaftes Problem. Die meisten Menschen leben weit von der nächstgelegenen Anlage entfernt.

Weitere Infos der LUBW
Infos der LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg) zu allen Themen rund um die Windenergie.

Weitere Infos des Bundesverband Windenergie
Infos des Bundesverband Windenergie zu Windenergie und Infraschall

© 2019 Windpark Länge | solarcomplex